Biere → IPA → Kuehn Kunz Rosen Mystique IPA
Unser Review
Starten wir doch mal geschmeidig mit einem exquisiten Craftbierchen ins Jahr 2016. Langsam sind alle wieder nüchtern und auch das gute Bier fängt an, wieder zu schmecken. An dieser Stelle möchten wir das Kuehn Kunz Rosen Mystique IPA vorstellen. Klingt komisch, ist aber so! Dieses India Pale Ale wurde uns freundlicherweise von „ Die Bierothek " zur Verfügung gestellt. Das mystische Gebräu aus der Mainzer Gegend wird von Wendelin Quadt und Hans Wägner handwerklich gebraut und allein die Zutatenliste auf der Rückseite liest sich wie das perfekte „Bier-Gänge-Menü". Zeit für den Test!
Wenn wir hier allein die Flasche bewerten müssten, würde diese Etikettierung mal ganz schnafte die volle Punktzahl abräumen. Wir haben es aus jedem Winkel begutachtet und sind absolut überzeugt. Dieses Bier ist kein Traditionsgebräu mit langer Geschichte. Es ist jung und doch edel, verspielt und doch überzeugend. Gerade der moderne Designdrift in die Hipsterschiene macht es irgendwie noch viel interessanter. Aber genug der Heuchlerei: Alle die uns kennen wissen natürlich, dass wir außer der mächtig erotischen Mystique-Lady auf dem Etikett nichts bewertet haben. Die eigentliche Bierfarbe tendiert zu einem lecker-trüben, rotstichigen Braun. Wahrscheinlich trifft es Bernstein am besten. Die Schaumkrone ist feinporig, bekommt aber den Arsch nicht wirklich hoch. Alles in allem knödelt allein die Optik schon bittersüße Erwartungen ins Kleinhirn.
Hier erwartet uns ein intensives Geruchserlebnis. Zuallererst fällt hier die florale Note auf. Und das, obwohl es nicht die intensivste Note ist. Dafür aber sehr präsent mit guter Bitterkeit. Erinnert entfernt an Rosen. Wie wir da drauf kommen, wissen wir auch nicht. Des Weiteren kann man gut malzige Karamellanklänge finden. Das Weizenmalz wirkt unerwartet, aber sehr passend.
Der erste Nipper bestätigt die bisher gewonnenen Eindrücke. Beim ersten Maulkontakt versprüht die Lady ihren ganzen Charme und hinterlässt einen erquickenden und fruchtigen Eindruck. Süßliche Anklänge lassen uns auf Wolke 7 entschweben. Von dieser werden wir aber schnell wieder durch den bitteren Körper heruntergerissen. Hier packt das typische IPA zu. Leichte Karamellnoten kommen ins Spiel. Insgesamt ein wirklich gutes Mundgefühl. Im Abgang lässt sich wunderbar das Weizenmalz mit seiner Cremigkeit erkennen. Außerdem vermeint man auch ganz leicht ein wenig Rauchmalz zu erschmecken. Was in der Kehle zurückbleibt, ist leider etwas zu trocken. Ansonsten aber eine wirklich interessante Kurzzeitbeziehung mit dieser mystischen Lady.
Liebe Freunde. Kauft dieses Bier! Aber nicht alle. Liebst du bittersüße IPAs? Dann ja! Stehst du auf Karikaturen bildschöner Frauen? Dann auf jeden Fall! Und für alle, die ziemlich offen sind und sich einfach mal was „Mystisches" gönnen wollen – natürlich ebenso! Der bärtige, über das Bier aus dem Nachbarkaff schimpfende Stammkneipenpupser weiß ja bereits, dass das nichts für ihn ist. In diesem Sinne: Einen guten Start ins Jahr 2016!
Wenn wir hier allein die Flasche bewerten müssten, würde diese Etikettierung mal ganz schnafte die volle Punktzahl abräumen. Wir haben es aus jedem Winkel begutachtet und sind absolut überzeugt. Dieses Bier ist kein Traditionsgebräu mit langer Geschichte. Es ist jung und doch edel, verspielt und doch überzeugend. Gerade der moderne Designdrift in die Hipsterschiene macht es irgendwie noch viel interessanter. Aber genug der Heuchlerei: Alle die uns kennen wissen natürlich, dass wir außer der mächtig erotischen Mystique-Lady auf dem Etikett nichts bewertet haben. Die eigentliche Bierfarbe tendiert zu einem lecker-trüben, rotstichigen Braun. Wahrscheinlich trifft es Bernstein am besten. Die Schaumkrone ist feinporig, bekommt aber den Arsch nicht wirklich hoch. Alles in allem knödelt allein die Optik schon bittersüße Erwartungen ins Kleinhirn.
Hier erwartet uns ein intensives Geruchserlebnis. Zuallererst fällt hier die florale Note auf. Und das, obwohl es nicht die intensivste Note ist. Dafür aber sehr präsent mit guter Bitterkeit. Erinnert entfernt an Rosen. Wie wir da drauf kommen, wissen wir auch nicht. Des Weiteren kann man gut malzige Karamellanklänge finden. Das Weizenmalz wirkt unerwartet, aber sehr passend.
Der erste Nipper bestätigt die bisher gewonnenen Eindrücke. Beim ersten Maulkontakt versprüht die Lady ihren ganzen Charme und hinterlässt einen erquickenden und fruchtigen Eindruck. Süßliche Anklänge lassen uns auf Wolke 7 entschweben. Von dieser werden wir aber schnell wieder durch den bitteren Körper heruntergerissen. Hier packt das typische IPA zu. Leichte Karamellnoten kommen ins Spiel. Insgesamt ein wirklich gutes Mundgefühl. Im Abgang lässt sich wunderbar das Weizenmalz mit seiner Cremigkeit erkennen. Außerdem vermeint man auch ganz leicht ein wenig Rauchmalz zu erschmecken. Was in der Kehle zurückbleibt, ist leider etwas zu trocken. Ansonsten aber eine wirklich interessante Kurzzeitbeziehung mit dieser mystischen Lady.
Liebe Freunde. Kauft dieses Bier! Aber nicht alle. Liebst du bittersüße IPAs? Dann ja! Stehst du auf Karikaturen bildschöner Frauen? Dann auf jeden Fall! Und für alle, die ziemlich offen sind und sich einfach mal was „Mystisches" gönnen wollen – natürlich ebenso! Der bärtige, über das Bier aus dem Nachbarkaff schimpfende Stammkneipenpupser weiß ja bereits, dass das nichts für ihn ist. In diesem Sinne: Einen guten Start ins Jahr 2016!